Historie

Die Entstehungsgeschichte

Die Geschichte von Umicore nahm vor mehr als 200 Jahren ihren Anfang. Alles begann mit dem Zusammentreffen einiger Bergbau- und Verhüttungsunternehmen, die sich im Laufe der Zeit zu dem heutigen Materialtechnologie- und Recycling-Konzern Umicore vereinigten.

Wo alles begann

1805 

Am 17. Dezember 1805 erhielt Jean Jacques Dony von Napoleon Bonaparte die Pachtrechte an der Galmeigrube Altenberg (Vieille-Montagne) in Moresnet an der heutigen deutsch-belgischen Grenze.

1837

Die kleine Zinkfabrik war der Ursprung der 1837 gegründeten „Société Anonyme des Mines et Fonderies de Zinc de la Vieille-Montagne“, der ältesten Vorfahrin des heutigen Umicore-Konzerns.

Über Grenzen hinweg

1906 

Die Geschichte eines weiteren Umicore-Ablegers, Union Minière, geht auf das Jahr 1906 zurück. „Union Minière du Haut Katanga“, wie das Unternehmen damals hieß, produzierte Kupfer und andere Metalle im Kongo.

1968

Nach der Verstaatlichung des Unternehmens im Jahr 1968 durch die Regierung von Zaire entwickelte UMHK neue Tätigkeiten in den Bereichen Abbau und Veredelung und wurde schließlich eine Sub-Holding der „Société Générale de Belgique“.

Die Teile des Puzzles

1989

Die 1989 erfolgte Fusion von Union Minière mit ihren Tochtergesellschaften (Metallurgie Hoboken-Overpelt, Vieille-Montagne und Mechim) machte das Unternehmen zu einem Industriekonzern.

1990 

Union Minière entwickelte sich in den späten 90er Jahren zunehmend zu einem Konzern für Spezialmaterialien. Man hatte sich bereits vom verbliebenen Bergbaugeschäft und anderen nicht-strategischen Geschäftsfeldern getrennt und setzte den Fokus nun auf Edelmetalle, margenträchtige Zinkprodukte und hochentwickelte Werkstoffe.

2001 

Der Neuausrichtung mit Abkehr vom Bergbau und der Produktion von Ausgangsstoffen und Basismetallen wurde 2001 durch die Umbenennung der Gruppe in den heutigen Namen Umicore Rechnung getragen. Die ersten beiden Buchstaben stehen für die Initialen von Union Minière und weisen auf die historischen Wurzeln des Konzerns hin.

Ein wegweisendes Jahrzehnt

2003

Die Übernahme der „Precious Metal Group“ (PMG) im Jahr 2003 verlieh dem Unternehmen eine neue Dimension, unter anderem durch die starke Präsenz im Bereich Autoabgaskatalysatoren. Bei der PMG handelte es sich um kein geringeres Unternehmen als die frühere Edelmetallsparte des deutschen Konzerns Degussa. Diese war 1887 Gründungsgesellschafter des Umicore-Standorts in Hoboken.

2005

2005 gliederte Umicore die Kupferaktivitäten in ein separates Unternehmen aus: Cumerio. Zwei Jahre später wurde dann durch den Zusammenschluss der Zink- und Legierungssparte mit Zinifex das neue Unternehmen Nyrstar gegründet.

2007

Zum Abschluss eines zehnjährigen Transformationsprozesses beschloss Umicore, sich auf saubere Technologien zu konzentrieren, darunter die Entwicklung neuer Autoabgaskatalysatoren, Werkstoffe für wiederaufladbare Batterien der nächsten Generation, Katalysatoren und Membranen für Brennstoffzellen sowie Recyclingverfahren. Umicore baute auch seine geographische Präsenz aus, insbesondere in Asien.

2010

Angesichts der Herausforderungen, die sich aus den wichtigsten Megatrends ergeben, legte Umicore eine neue Strategie fest, die Technologie und eine geschäftliche Roadmap für die nächsten fünf Jahre mit einem vollständig integrierten Konzept für nachhaltige Entwicklung und den entsprechenden Zielen kombiniert. Umicore leitete auch eine neue Phase ein durch die Entwicklung einer neuen Anlage für wiederaufladbare Batterien in Belgien.

Ein neuer Horizont

2015

Um die Grundlagen für neue Produkte und Prozesse zu schaffen, errichtete Umicore neue Einrichtungen, darunter neue F&E-Zentren und den ersten Geschäftssitz in Asien im Rahmen eines breiteren Programms, das auf energiebezogene Anwendungen ausgerichtet ist. Der neue Strategieplan „Horizon 2020“ wurde entwickelt. Er zielt darauf ab, Umicore zu einem klaren Marktführer in den Bereichen Werkstoffe für saubere Mobilität und Recycling zu machen.

2017

Die Neuausrichtung des Geschäftsportfolios von Umicore diente der Vereinfachung und Schärfung des Wachstumsfokus des Unternehmens und führte zu sowohl Veräußerungen als auch Neuakquisitionen, darunter dem Verkauf von zwei historischen zinkorientierten Geschäftsbereichen, Technical Materials und eines Teils des Geschäftsbereichs Thin Film Products. Zu den Neuakquisitionen gehören die stationäre Katalyse und eine zweite Kobaltraffinerie im finnischen Kokkola. Durch das optimierte Portfolio wurde die Anzahl der Geschäftsbereiche von fünfzehn auf neun reduziert. Im Rahmen des Ziels, Nachhaltigkeit in einen Wettbewerbsvorteil zu verwandeln, hat Umicore die Zusicherung durch Dritte für seinen Rahmen für die nachhaltige Beschaffung von Kobalt erhalten.

Heute

Die drei Megatrends Ressourcenknappheit, saubere Luft und Elektrifizierung des Automobils, die als wichtige Geschäftsfaktoren für Umicore erkannt wurden, treten immer deutlicher zutage. Es ist uns gelungen, eine klare Führungsposition bei Werkstoffen für saubere Mobilität und bei Recycling zu erringen.


Im Jahr 2019 hat der Konzern einen Ertrag (ohne Metalle) von € 3,4 Milliarden (bei einem Umsatz von € 17,5 Milliarden) erwirtschaftet und beschäftigt gegenwärtig 11.152 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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