#ClimateAction - Gemeinsam gegen den Klimawandel

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Mitarbeiterideen für den Klimaschutz

Nachhaltigkeit ist für den Materialtechnologie- und Recyclingkonzern Umicore ein fester Bestandteil der Unternehmensstrategie. Schon früh hat der Konzern seinen Fokus auf Materialien für saubere Mobilität gesetzt und schließt dank seiner Recyclingexpertise den Materialkreislauf für seine Produkte. Darüber hinaus ist Umicore stets auf der Suche nach neuen und innovativen Ansätzen, die dabei helfen, die Unternehmensstandorte rund um den Globus klimafreundlich zu gestalten. Aus diesem Grund wurde das weltweite „Climate Action Program“ ins Leben gerufen. 

Reduktion des CO2-Fußabdrucks am Standort Hanau 

Bereits seit letztem Jahr können alle Umicore-Mitarbeiter*innen ihre Ideen zur Verringerung des CO2-Ausstoßes am Standort Hanau beim Climate Action Program einreichen. Die besten Ideen dürfen von den Mitarbeitenden selbst mit Umicore-Budget umgesetzt werden.  

Seit Juli 2020 haben 63 Mitarbeitende ihre persönliche Climate Action-Idee eingereicht. Davon konnten bis jetzt 14 Initiativen umgesetzt werden, die nun dazu beitragen, den CO2-Fußabdruck des Unternehmens am Standort und in der Region zu reduzieren. Weitere Ideen befinden sich derzeit in Umsetzung.

Nachhaltige Suche, Recyclingpapier, zeitgesteuerte Lüftungsanlage – Ideen gibt es viele! 

Manchmal ist CO2 einsparen wirklich leicht, beispielsweise wenn man eine nachhaltige Suchmaschine nutzt, die Bäume pflanzt. Jede Suchanfrage verbraucht Ressourcen in Form von Energie und damit steigen die CO2-Emissionen. Eine Umicore-Mitarbeiterin schlug deshalb die Einführung der nachhaltigen Suchmaschine Ecosia vor. Nun tragen die Mitarbeitenden mit ihren Suchanfragen dazu bei, dass Bäume gepflanzt werden. 80 Prozent der Einnahmen Ecosias werden an gemeinnützige Naturschutzorganisationen gespendet, die einen Schwerpunkt in Wiederaufforstungsprogrammen haben. Bei einem Schnitt von fünf Suchanfragen je Beschäftigtem und Tag und einer angenommenen Menge von 2/3 der Belegschaft, die die neue Suchmaschine täglich nutzen, entfernt die nachhaltige Suche pro Jahr rund 640 Tonnen CO2 dank 14.200 Bäumen, die gepflanzt werden.

Recyclingpapier zu verwenden, ist eine einfache und effiziente Maßnahme zur Schonung natürlicher Ressourcen. Im Vergleich zu Frischfaserpapier werden bei der Produktion bis zu 70 Prozent Wasser und bis zu 60 Prozent Energie eingespart (Quelle: Papieratlas 2021). Zudem entlastet das Recycling von Papier die Wälder. Dank des Vorschlags einer Mitarbeiterin zur Änderung der Einkaufsvorgaben wurde das Sortiment von Papier, Umschlägen und Papierhandtüchern bei Umicore standortweit durch Alternativen aus Altpapier bzw. Papier aus zertifizierter Forstwirtschaft ersetzt. Eine simple Änderung, die eine große Wirkung hat.

Auch die Digitalisierung kann helfen, Prozesse nachhaltiger zu gestalten. Ein Mitarbeitervorschlag zur Nutzung einer neuen Software, die es ermöglicht, eine Lüftungsanlage zeitgesteuert zu betreiben, führt nun dazu, dass die Lüftungsanlage auf den tatsächlichen Bedarf angepasst läuft. Damit spart das Unternehmen CO2 von rund 31t jährlich ein.

Wie geht es weiter?

Aufgrund seines großen Erfolgs setzt Umicore das Climate Action-Programm mit seinen Mitarbeiter*innen auch 2021 fort. Dem Unternehmen ist neben der CO2-Einsparung vor allem die lokale Umsetzbarkeit wichtig, denn die Wirkung soll sich unmittelbar am Standort Hanau entfalten. Viele Initiativen befinden sich schon in Umsetzung, während weiterhin neue Ideen eingereicht werden können. „Klimaschutz geht jeden etwas an. Ziel von Climate Action ist es, unseren CO2-Fußabdruck am Standort Hanau so klein wie möglich zu halten“, sagt Dr. Bernhard Fuchs, Vorstand der Umicore AG & Co. KG. „Schon mit einfachen Maßnahmen kann CO2 eingespart werden. Unsere Mitarbeiter*innen zu ermutigen, ihre eigenen Ideen für den Klimaschutz zu verwirklichen, hilft uns dabei, in unserem geschäftlichen Umfeld einen weiteren wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten. Prozesse und Arbeitsabläufe bei Umicore werden durch die Beteiligung unserer Mitarbeiter*innen betrachtet, hinterfragt und neu überdacht. Gemeinsam können wir so hier am Standort einen Unterschied machen und gegen den Klimawandel aktiv werden.“ 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an

Britta Werner

Ansprechpartnerin für Medienanfragen
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